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Die Spitze des Eisbergs

Wie monetarisieren OEMs die elektrische und softwaredefinierte Zukunft?

Vorbei sind die Zeiten, in denen überlegene Technik und PS-Leistung das Maß aller Dinge waren. Heute dreht sich bei Fahrzeugen alles mehr um Code, Konnektivität und kontinuierliche Upgrades. Mit der zunehmenden Verbreitung von Elektrofahrzeugen (EV) und der Entwicklung von Autos zu softwaredefinierten Plattformen sehen sich Automobilhersteller mit einer beispiellosen Komplexität konfrontiert – nicht nur in Bezug auf die Hardware, sondern auch in Bezug auf Erlösmodelle, Umbrüche bei den After-Sales-Einnahmen, Wettbewerbsdruck, Preisgestaltung und regionale Compliance.

Wie monetarisieren EOMs?

Kalt wie Eis: Die neue Richtung, wie OEMs ihren Wert monetarisieren

Viele globale OEMs haben bereits Zeitpläne angekündigt, um die Produktion von Verbrennungsmotoren in den nächsten zehn Jahren vollständig einzustellen, was das Ende einer Ära markiert, in der mechanische Qualität und Leistung an erster Stelle standen.

Elektrifizierung, Autonomie und Digitalisierung sind heute die treibenden Kräfte, die die Wertschöpfung in der Branche neu gestalten. In den nächsten zehn Jahren wird die Softwarearchitektur den Maschinenbau ersetzen, wobei nicht mehr Verbrennungsmotoren, sondern Code die Innovation vorantreibt.

Der Markt selbst liefert einen eindeutigen Beweis dafür, dass sich dieser Wandel beschleunigt. Die Akzeptanz von Elektrofahrzeugen durch die Verbraucher hat in einem Tempo zugenommen, das noch vor wenigen Jahren undenkbar gewesen wäre. Dies ist ein Zeichen dafür, dass der Übergang von einer mechanischen zu einer softwareorientierten Wertschöpfung bereits in vollem Gange ist.

Wie monetarisieren EOMs?

Diese Zahlen verdeutlichen sowohl die aufgestaute Nachfrage als auch die zunehmende Normalisierung von Elektrofahrzeugen im Mainstream. Sie unterstreichen auch, worum es geht: Automobilhersteller müssen nun den Rückgang ihrer Verbrennungsmotoren-Portfolios bewältigen und gleichzeitig neue, softwareorientierte Umsatzmodelle skalieren.

Was dahintersteckt: Die unterschätzten Einnahmequellen der OEMs

Traditionelle Gewinnmodelle, die lange Zeit auf Absatzvolumen und Aftermarket-Dienstleistungen basierten, weichen einer Ära, in der Software, Daten und digitale Dienste für konstante Einnahmequellen sorgen werden. Elektrofahrzeuge haben weit weniger Verschleißteile als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor und müssen seltener gewartet werden, was zu einem prognostizierten Rückgang der Einnahmen aus Ersatzteilen und Serviceleistungen für OEMs und Händler um rund 60 % führen wird.

Gleichzeitig werden Preis- und Anreizstrategien immer komplexer. Automobilhersteller müssen einen Ausgleich finden zwischen sinkenden Verbrennungsmotor-Beständen, schwankenden Batteriekosten, sich weiterentwickelnden regionalen Vorschriften und Echtzeit-Software-Updates, die nach dem Verkauf zusätzliche Funktionen oder Leistungssteigerungen bieten.

Das traditionelle Einmal-Transaktionsmodell passt nicht mehr. Stattdessen hängt der Erfolg der Automobilhersteller davon ab, dass sie abonnementbasierte Funktionen, dynamische Preisgestaltung und Anreizsysteme verwalten und gleichzeitig sicherstellen, dass jede neue Umsatzmöglichkeit den Markenwert und das Vertrauen der Kunden stärkt. Wenn Sie einen umfassenden Überblick über Preisgestaltung, Anreize und Umsatzmanagement haben, sind Sie in der Lage, Strategien in Echtzeit anzupassen und jede Entscheidung mit der Margenentwicklung zu verknüpfen.

Das Eis brechen: Hindernisse für eine effektive Monetarisierung beseitigen

Auch wenn die Einführung von Elektrofahrzeugen und softwaredefinierten Fahrzeugen (SDV) zunimmt, stehen Automobilhersteller vor Herausforderungen, die über den technischen Bereich hinausgehen. Der Übergang von Verbrennungsmotoren zu intelligenten, vernetzten Plattformen erfordert eine Neugestaltung der Geschäftsmodelle, ein Überdenken der Anreizstrukturen und eine Neudefinition des Werts entlang der gesamten Lieferkette.

Altsysteme und fragmentierte Daten sind oft die größten Hindernisse. Viele Hersteller verlassen sich nach wie vor auf isolierte Plattformen, die mit den dynamischen Preisgestaltungen, regulatorischen Änderungen und Over-the-Air-Update-Modellen (OTA), die den heutigen Markt prägen, nicht Schritt halten können. Hinzu kommen der globale Kostendruck und der Wegfall von Einnahmequellen aus Verbrennungsmotoren, was den Weg in die Zukunft noch komplexer macht.

Um „das Eis zu brechen”, müssen OEMs die Lücke zwischen physischer Produktion und digitaler Leistung schließen. Das bedeutet, dass sie das Umsatz-, Preis- und Anreizmanagement in einem einzigen intelligenten Rahmen integrieren müssen, der finanzielle und operative Entscheidungen in Echtzeit vereint. Mit zentraler Kontrolle und lokaler Flexibilität werden OEMs nicht unter dem Druck zusammenbrechen, globale Programme an regionale Anforderungen anzupassen, sich an die Marktnachfrage anzupassen und jede Fahrzeugfunktion während ihres gesamten Lebenszyklus zu monetarisieren. Von der Fertigungsstraße bis zur Cloud werden Hersteller in die Lage versetzt, die Post-ICE-Ära mit Präzision, Agilität und Rentabilität zu meistern.

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